Computerspiele Nachhilfe für den bayrischen Landtag
Wie die Süddeutsche berichtet, hat die CSU am Mittwochabend zu einem Computerspieleabend für Landtagsabgeordnete eingeladen.
Weder Innenminister Hermann der “Killerspiele” verbieten will, noch seine Kollegin Haderthauer die WoW auf den Index setzen will, hatten offenbar Informationsbedarf. Sie waren jedenfalls beide nicht anwesend.
Das Polemisieren und Hetzen gegen alles digitale (Internet, PC Spiele, etc) fällt nun Mal leichter wenn die Ideologie nicht von Sachkenntnis getrübt wird.
Unter Aufsicht durch den medienpolitischen Sprecher der CSU Fraktion, Sinner, durften die erschienen 30 Abgeordneten verschiedener Fraktionen 63 Spiele aus verschiedenen Kategorien ausprobieren.
Ich denke solche Veranstaltungen sind nur zu begrüssen.
Es ist besser sich mit den Spielen direkt zu befassen, anstatt sich nur auf das Urteil so genannter “Experten” zu verlassen oder gleich ganz frei von jeglicher Sachkenntnis zu “argumentieren”.
Ein wenig mehr Medienkompetenz würde der Generation 45+, die in der Politik stark vertreten ist, gerade nach dem Desaster um Netzzensur gut zu Gesicht stehen.
