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ClickandBuy ebenso unsicher und servicefeindlich wie PayPal
Nachdem ich mich tagelang mit dem miserablen Kundenservice von PayPal auseinandersetzen musste, weil jemand dort mit meiner Bankverbindung ein Konto eröffnet und mein Geld ausgegeben hatte, habe ich nun das gleiche Problem mit ClickandBuy.
Dieses Unternehmen praktiziert offenbar - ebenso wie PayPal - eine völlig unsichere Verifizierung von Kontodaten:
Derjenige, der einen Account bei ClickandBuy haben möchte, meldet sich unter Angabe einer eMail-Adresse und einer Kontoverbindung an. Die Kontoverbindung wird verifiziert, indem ein Cent-Betrag überwiesen wird. Im Verwendungszweck der Überweisung wird ein Bestätigungs-Code angegeben, den man bei ClickandBuy eingeben muss. Danach ist sichergestellt, dass der Account-Inhaber auch Inhaber (oder Bevollmächtigter) des Bankkontos ist. Weiterlesen »
Kundenservice bei PayPal? Fehlanzeige!
Wie ich an den Reaktionen auf meinen ersten Artikel zum Thema PayPal-Kundenservice merken konnte, hatten schon viele Leute dort Schwierigkeiten.
Mittlerweile sind zwischen mir und dem Kundenservice weitere zwei eMails hin- und hergegangen - ohne jeglichen Fortschritt. Im Gegenteil: Die antwortenden Mitarbeiter sind jedes Mal andere. Daher kommt es wohl, dass man mittlerweile angibt, man könne mir nicht helfen, weil es unter meiner eMail-Adresse kein Konto gäbe. Na, wie auch?! Schließlich will ich ein unter falschen Angaben angelegtes Konto schließen lassen, bei dem lediglich meine Bankverbindung verwendet wurden.
Schlechte Qualität des Kundenservice ist normal
Missbrauch von Kontodaten bei PayPal
Wenn man sich bei PayPal ein Konto anlegt, werden einige der Pflichtangaben verifiziert, so z.B. ob man auch tatsächlich Inhaber der hinterlegten eMail-Adresse ist. Ob es unter der angegebenen Bankverbindung wirklich ein Konto gibt, wird mit der Gutschrift eines Cent-Betrags überprüft.
Da ich dieses System bereits kannte, war mir wenigstens klar, was es zu bedeuten hatte, als sich auf meinem Konto letzte Woche plötzlich eine solche Gutschrift zur Kontobestätigung fand. Ich habe natürlich nichts dagegen, wenn PayPal mir ein paar Cent schenkt.
Allerdings habe ich kein PayPal-Konto angelegt.
Es ist also jemandem gelungen, an meine Kontodaten zu gelangen und damit ein PayPal-Konto zu erstellen.
E-Mails verschlüsseln mit Enigmail
E-Mails verschlüsseln mit Enigmail und Thunderbird
Inhalt
Viel ist davon die Rede das man persönliche Daten schützen muss. Leider ist die Handhabung der dazu notwendigen Techniken oft recht umständlich.
Das folgende Tutorial bietet eine leicht verständliche Anleitung zur Nutzung digital signierter und verschlüsselter E-Mails.
CDU will Netzzensur auf Computerspiele ausweiten
Schon vor dem Inkrafttreten des Netzzensurgesetzes bewahrheiten sich die Befürchtungen der Kritiker.
Wie verschiedene Medien berichten fordert der CDU Abgeordnete Thomas Strobl bei abgeordnetenwatch.de:
“Das von der Innenministerkonferenz geforderte Herstellungs- und Verbreitungsverbot ist für mich daher bedenkenswert und sorgfältig zu prüfen. In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden”.
In Kürze wird es dann um “Raub”kopiererseiten, und noch ein Wenig später um politische Äusserungen oder Meinungen gehen.
Piratenpartei mit Erfolg und Aufruf

Nach ihrem überraschenden Erfolg bei der Europawahl (0,9%), ruft die Piratenpartei nun zum Endspurt bei der Mitzeichnung der Petition gegen Internetzensur auf.
Bisher haben bereits mehr als 115000 Personen die Petition mitgezeichnet.
Die Zeichnungsfrist läuft noch bis zum 16.06.2009.
Kinderpornosperren, Zensur und eine Petition
Nachdem kürzlich der Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss mutmasslich mit Kinderpornos erwischt wurde, kochte die Debatte erneut richtig hoch.
Im Zuge der Debatte schlug Bundesfamilienministerin von der Leyen eine “Sperrung” von kinderpornographischen Inhalten auf DNS Ebene vor.
Diese Idee wollte sie zunächst mittels eines Vertrages mit den deutschen Internetprovidern, inzwischen mittels eines Gesetzes durchsetzen.
Dabei soll vom BKA in einem nicht öffentlichen Verfahren eine geheime Sperrliste erstellt werden, in der die zur Sperrung vorgesehenen Seiten enthalten sind.
Diese Sperrliste soll dann bei den Providern auf DNS Ebene zur Filterung sämtlicher Requests eingesetzt werden. Bei einem Treffer soll der User auf eine Seite mit einem “STOPP” Schild umgeleitet werden.
Nach Regierungsangaben soll bereits der Zugriff auf diese “STOPP” Seite zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen Internetnutzer führen.