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Encyclopedia Britannica stoppt nach 244 Jahren die Druckerpresse

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Die Encyclopedia Britannica war für ein Vierteljahrtausend das massgebliche Nachschlagewerk für Wissen aller Art.
244 Jahre standen die 32 Bände der Britannica in den Regalen von Lehrern, Wissenschaftlern, Bildungsbürgern und vielen Anderen die sich für Wissen interessierten. Die Informationen die durch die Britannica verbreitet wurden, waren authoritativ.

Die Britannica wurde von einer Redaktion gepflegt und in regelmässigen Abständen aktualisiert.
Es war Das Kathedralen-Modell. Und es war gut so. Britannica war sicher ein grosser Fortschritt für die Verbreitung und Zugänglichmachung von Wissen.

Nun hat Britannica ihren Lauf beendet. Sie wird lediglich noch als online-Ausgabe weiter existieren.
Allerdings ist der geschlossene Ansatz den Britannica verfolgt heute nicht mehr zeitgemäss.
Die Britannica kann Wikipedia weder beim Umfang noch bei der Qualität der Informationen das Wasser reichen.

Inzwischen hat der durch das Internet angestossene, und durch Wikipedia implementierte, Trend zur Entstofflichung von Informationen zu einem Paradigmenwechsel in der Erarbeitung und Verbreitung von Wissen geführt. Wikipedia funktioniert nach dem Basar-Modell. Und es ist gut so.
Es erlaubt ein nie zuvor gekanntes Ausmass an Verbreitung von Wissen.

Insofern ist das Ende der alten, teuren, und exklusiven Britannica wohl ein guter Tag für die Demokratisierung von Wissen.


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